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Hallo! Brauchen Sie Hilfe?
Starkregen und Hochwasser nehmen zu, und oft reicht schon ein einziger heftiger Schauer, um Keller, Garagen oder Wohnräume unter Wasser zu setzen. Mit einem gut zusammengestellten Hochwasser-Notfallset verringern Sie das Risiko größerer Schäden erheblich und können im Ernstfall sofort handeln. Im Folgenden zeigen wir, welche Bestandteile in ein solches Set gehören und worauf es dabei ankommt.
Der Klassiker unter den Hochwasserschutzmaßnahmen und aus keinem Notfallset wegzudenken. Mit Sandsäcken errichten Sie schnell eine provisorische Barriere vor Türen, Toren oder Garagen.
Sandschläuche sind die längere Variante und eignen sich besonders gut, um Ritzen und Türöffnungen zügig abzudichten.
Für den akuten Ernstfall gibt es Säcke, die sich selbst füllen, sobald sie mit Wasser in Kontakt kommen. Wasseraktivierte Sandsäcke benötigen keinen Sand, sind leicht und platzsparend zu lagern und bilden innerhalb weniger Minuten eine stabile Barriere gegen eindringendes Wasser.
Sandsäcke halten den Großteil des Wassers zurück, doch zwischen den Nähten kann immer etwas durchsickern. Mit wasserdichter Folie machen Sie Ihre Sandsackmauer vollständig dicht.
Eine Schaufel gehört zur Grundausstattung jedes Notfallsets. Sie ist unverzichtbar, um Sandsäcke und Sandschläuche schnell zu befüllen. Achten Sie auf ein stabiles Modell aus Metall, das auch intensivem Gebrauch standhält.
Sandsäcke und Sandschläuche funktionieren nur richtig, wenn sie korrekt befüllt sind. Halten Sie deshalb immer geeignetes Füllmaterial griffbereit.
Mit ausreichend Füllmaterial in Reichweite können Sie Ihr Notfallset sofort einsetzen, sobald eine Gefahr droht. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zur Sandsäcke-Füllung.
Neben den Kernprodukten lohnt es sich, an Folgendes zu denken:
Ein Hochwasser-Notfallset nützt nur, wenn es vollständig und einsatzbereit ist. Prüfen Sie regelmäßig:
Was gehört in ein Hochwasser-Notfallset?
Ein vollständiges Notfallset besteht aus Sandsäcken, Sandschläuchen, wasseraktivierten Sandsäcken, wasserdichter Folie, einer Schaufel und Füllmaterial, ergänzt um Handschuhe und Abdichtungsmaterial.
Wie viele Sandsäcke benötige ich pro Eingang?
Im Durchschnitt reichen 10 bis 20 Sandsäcke pro Tür oder Öffnung für eine wirksame Grundbarriere.
Was ist der Unterschied zwischen Sandsäcken und Sandschläuchen?
Sandsäcke eignen sich, um Höhe aufzubauen, während Sandschläuche ideal sind, um längere Öffnungen oder Ritzen schnell abzudichten.
Funktionieren wasseraktivierte Sandsäcke genauso gut wie klassische Sandsäcke?
Sie funktionieren anders. Wasseraktivierte Sandsäcke eignen sich besonders für den schnellen Einsatz, klassische Sandsäcke sind besser für dauerhafte Schutzbarrieren geeignet.
Warum brauche ich wasserdichte Folie?
Die Folie verhindert, dass Wasser durch die Nähte der Sandsäcke sickert, und macht Ihre Barriere dadurch deutlich wirksamer.
Wie schnell sollte ein Notfallset einsatzbereit sein?
Innerhalb weniger Minuten. Deshalb sollte das Set vollständig sein, an einem festen Ort liegen und jeder im Haushalt wissen, wie es eingesetzt wird.
Wo bewahre ich ein Hochwasser-Notfallset am besten auf?
An einem trockenen, gut erreichbaren Ort, etwa in der Garage, im Keller oder im Schuppen, sodass Sie im Ernstfall sofort darauf zugreifen können.
Mit einem gut zusammengestellten Hochwasser-Notfallset sind Sie auf Starkregen und plötzliche Überschwemmungen vorbereitet. Es gibt Ihnen die Mittel, schnell zu handeln, Wasser draußen zu halten und Schäden an Ihrem Zuhause spürbar zu begrenzen.
Bei Nedwater finden Sie alle Bestandteile für Ihr eigenes Hochwasser-Notfallset, von Sandsäcken bis wasseraktivierten Varianten.
Von: Maarten Paauw
Veröffentlicht am 20. Juni 2026 • Lesezeit: 6 Minuten
Maarten Paauw ist Gründer von Nedwater und schreibt über Hochwasser, Wasserschutz und temporäre Hochwasserbarrieren. Aus praktischer Erfahrung und in Zusammenarbeit mit Experten aus der Wasserbranche teilt er Wissen, mit dem Privatpersonen und Unternehmen sich besser auf extreme Wetterbedingungen vorbereiten können. Mehr über Maarten Paauw und Nedwater


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