Das korrekte Befüllen von Sandsäcken ist entscheidend, um eine wirksame Barriere gegen Wasser zu schaffen. Richtig gefüllte Sandsäcke sind flexibel genug, um dicht aneinander anzuschließen, und bilden so einen stabilen, nahezu wasserdichten Schutz. Befolgen Sie diese Schritte, um Sandsäcke korrekt zu befüllen und einzusetzen.
Füllen Sie Sandsäcke so nah wie möglich an dem Einsatzort. Das spart Zeit und Energie im Notfall und verhindert, dass schwere, gefüllte Säcke über weite Strecken getragen werden müssen.
Am besten eignet sich Fluss- oder Spielsand. Diese feinen Sandsorten verdichten sich gut und lassen wenig Wasser durch. Vermeiden Sie nassen Sand oder Schlamm, da dieser zu schwer und weniger effektiv ist.
Befüllen Sie den Sandsack nur zu etwa zwei Dritteln seiner Kapazität. So bleibt genug Platz zum Verschließen, und der Sack bleibt flexibel, damit er sich besser an andere Säcke in der Barriere anpasst.
Tipp: Verwenden Sie eine Schaufel, um das Befüllen schnell und effizient zu gestalten.
Nachdem der Sandsack zu zwei Dritteln gefüllt ist, verschließen Sie ihn mit einem Kabelbinder oder einem speziellen Verschlussriemen. Diese sorgen dafür, dass der Sand zuverlässig im Sack bleibt – wichtig für den langfristigen Einsatz oder wenn Sandsäcke mehrfach bewegt werden. Platzieren Sie den Verschluss ca. 5 cm unterhalb der Öffnung und ziehen Sie ihn fest. So bleibt der Inhalt stabil und es entweicht kein Sand.
Stapeln Sie Sandsäcke wie Mauersteine, sodass jede neue Schicht die Fugen der unteren Schicht überlappt. Legen Sie die erste Schicht flach und fest auf den Boden und achten Sie darauf, dass jede Lage eng auf der darunterliegenden aufliegt, damit kein Wasser hindurchsickert.
Tipp: Siehe auch unseren Blog über das Stapeln von Sandsäcken.


